Mehrere Faktoren machen dem Menschen mit Diabetes das Leben schwer. Es drohen ihm durch Schäden an den feinen Nervenendigungen der Füsse eine gestörte Wahrnehmungsempfindung für Berührung, Temperatur und Schmerz. Fussverletzungen können so nicht mehr rechtzeitig bemerkt werden. Auch Blasen durch zu enge oder schlecht sitzende Schuhe sowie Verbrennungen durch heisse Bäder werden häufig zu spät erkannt und verursachen grosse Probleme. Wichtig ist deshalb, schon auf kleinste Verletzungen oder Veränderungen am Fuss zu achten und diese sofort zu behandeln.

Die Haut des diabetischen Fusses weist aufgrund der so genannten autonomen Neuropathie eine verminderte Talg- und Schweissproduktion auf. Sie ist also sehr trocken und rissig. Trockene Haut reisst schneller ein und bietet Bakterien und Pilzen ideale Lebensbedingungen - es drohen schwere Infektionen. Die wichtigste Regel ist eine normnahe Blutzuckereinstellung. Eine weiteres Problem: Fehlbelastungen des Fusses aufgrund der Nervenschädigungen können bis zu Verformungen oder Deformierungen des Fusses führen wie z. B. Hammer-, Krallenzehen oder der bekannte Hallux valgus. Durch die Fehlbelastung kommt es ausserdem zu einer vermehrten Hornhautbildung. Unter diesen Schwielen können sich Infektionen ausbreiten, die in sehr kurzer Zeit zu schwerwiegenden Komplikationen führen können. Die grosse Gefahr ist, dass eine Wunde oberflächlich klein und harmlos aussieht, darunter verbirgt sich jedoch eine grosse Infektion. Wichtig ist deshalb, die Hornhaut regelmässig entfernen zu lassen.

Die ärztlich verordnete Fusspflege für Diabetiker leisten wir als private Spitexorganisation. Die Kosten werden von der Grundversicherung Ihrer Krankenkasse übernommen.

Die Fusspflege ist für unsere Mitglieder günstiger als für Nichtmitglieder. Wir geben Ihnen gerne Auskunft.